Die Erdwärme Energie
Die Geothermie oder auch Erdwärme Energie genannt, ist im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie ist die in der Erde gespeicherte Energie und kann genutzt werden. Sie zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann zum Heizen und Kühlen genutzt werden, als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom gebraucht werden. Geothermie stammt zum Teil (30-50%) aus der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung, zum anderen Teil (70%) aus radioaktiven Zerfallsprozessen, die in der Erdkruste über Jahre hinweg eine gleich bleibende Wärme erzeugt haben und immer noch erzeugen. Oberflächlich kommt noch die Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung hinzu. Die Temperatur im Erdkern beträgt ca. 4500°C- 6500°C. Unser Planet ist zu 99% heißer als 1000°C, ca. 90% des Restes sind immer noch heißer als 100°C. Würde man in der Erde bis zu einem Kilometer tief graben, so würde man immer noch eine Temperatur von 40°C vorfinden. Unhabhängig vom Wetter steht Erdwärme Energie immer bereit- 365 Tage im Jahr, denn auch die Jahreszeit spielt keine Rolle. Verstärkt wird die Funktion, wenn man Geothermie mit anderen Anlagen zusammen nutzt. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die Solarenergie. Die Solarenergie wird hauptsächlich im Sommer genutzt, gerade zu der Zeit, wenn man die Gerothermie nicht so häufig nutzten muss. Durch die kombinierte Nutzung von Solar- und Geothermie lässt sich die gewonnene Energie im Sommer in einen Wärmespeicher einspeisen und so einiges an Energie Sparen. Die gewonnene Energie kann man im Winter dann wieder abrufen. In der Verbindung mit Wärmepumpen kann man in der Regel Gebäude heizen und Kühlen- auch zur Warmwasserbereitung kann man sie einsetzten. Nur wenige Anwendungen sind ohne Wärmepumpe möglich.

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