Bauchstraffung — Methoden und Kosten der Bauchstraffung
Bauchstraffung — wozu dient sie und was kostet sie?
Überlappungen und die so genannte Schürzenbildung von Haut des Bauches kann beispielsweise nach einer Schwangerschaft oder durch eine größere Reduzierung des Gewichts im Rahmen einer Diät oder einer Magenoperation zur Gewichtsabnahme geschehen. Bei der Schürzenbildung wird auch von einer „Fettschürze“ oder von einem „Hängebauch“ gesprochen. Wer gegen einen derartigen Hängebauch vorgehen möchte, kann auf sportliche Betätigung setzen. Das reicht jedoch nicht immer aus. In solchen Fällen kann eine operative Bauchstraffung helfen. Solch eine Bauchstraffung wird in der Regel unter Vollnarkose des Patienten durchgeführt und macht einen stationären Klinikaufenthalt von einem Tag bis zu drei Tagen erforderlich. Im individuellen Fall kann der Klinikaufenthalt von dieser Zeitangabe abweichen. Ziel der Bauchstraffung ist es, überschüssige Haut und überschüssiges Fettgewebe zu entfernen, um dadurch eine straffere Bauchpartie zu erreichen. Als Methoden der Bauchstraffung werden die totale Bauchplastik und die partielle Bauchstraffung unterschieden. Bei der totalen Bauchplastik wird in der Regel mit einem Schnitt oberhalb des Schambereichs von Beckenknochen zu Beckenknochen gearbeitet. Häufig wird auch ein neues Nabelloch gesetzt. Bei der partiellen Bauchstraffung ist der Schnitt meistens kleiner und gestrafft wird nur die Partie vom Schnitt bis zum Bauchnabel.
Ob die Kosten für eine Bauchstraffung von der Krankenkasse übernommen werden, hängt beispielsweise von den Gründen für die Bauchstraffung ab. Spielen rein ästhetische Gründe für den Eingriff eine Rolle, so sind die Chancen auf eine Übernahme der Kosten für eine Bauchstraffung eher gering. Durch die Fettschürzen können sich aber auch Entzündungen unterhalb der Fettschürze bilden, sodass die Chance auf die Übernahme der Kosten für eine Bauchstraffung sich vergrößert. Orientierungswerte werden bei den Kosten für eine Bauchstraffung für Deutschland im Bereich zwischen 3.500€ und 6.000€ angesetzt. Hierbei handelt es sich jedoch tatsächlich nur um erste Orientierungswerte, da die individuellen Kosten von diesen Werten abweichen können. Mitunter kann sich bei der Suche nach einer passenden Klinik auch der Blick ins europäische Ausland lohnen. Bisweilen lassen sich die Kosten für eine Bauchstraffung durch die Auswahl einer ausländischen klink reduzieren, obwohl die Anreisekosten zur Klinik in der Regel steigen. Neben den Kosten für eine Bauchstraffung sollte man bei der Klinikauswahl aber auch andere Kriterien berücksichtigen: etwa die Erfahrung der dort arbeitenden Ärzte und die Ausstattung der jeweiligen Klinik, um die Chancen auf einen möglichst guten Eingriff hoch zu halten.

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