Dass Wasserbetten schon vor circa 3000 Jahren von den Persern geliebt wurden, wird jeder verstehen, der selbst einmal in einem dieser komfortablen Schlafgelegenheiten genächtigt hat. Im 19. Jahrhundert befasste sich ein Arzt aus Großbritannien mit der Verbesserung der Wasserbetten. Und in den 60iger Jahren waren sie besonders beliebt. In der heutigen Zeit interessieren sich immer mehr Menschen für dieses spezielle Bett. Es genießt den Ruf, dass man darin besonders gut schlafen kann. Unumstrittene Vorzüge sind die hygienischen Bedingungen, die besonders für Allergiker von Vorteil sind. Grob unterschieden werden Hardside und Softside Wasserbetten. Vorteile der Hardside Betten sind, dass sie preiswerter sind als das Softside Pendant. Für den Rahmen ist wichtig, dass er aus sehr stabilem Material gefertigt wird. Es könnten also ebenso Holz wie Metall verwendet werden. Andererseits sind gerade die Seiten nachteilig, weil sie eben so hart sind und es unangenehm ist, darauf zu sitzen. Außerdem ist das Wasservolumen höher als bei Softside Wasserbetten. Dadurch erhöht sich wiederum der Stromverbrauch durch die Heizung. Das Beziehen der Matratze wird häufig ebenfalls als umständlicher gesehen als bei Softside Betten. Die Softside Wasserbetten sind also eine Verbesserung gegenüber den Hardside Matratzen. Die Seitenteile sind hier aus Schaumstoff gefertigt. Für den Bezug gibt es extra gefertigte Leinentücher. Bei ganz modernen Softside Wasserbettenmatratzen wird das im Bett liegen zu einem Vergnügen. Auch das Bettenmachen ist einfacher und das Sitzen ebenfalls bequemer als bei den Vorgängermodellen. Umweltbewusste Menschen werden sich freuen, dass es Modelle gibt, die komplett recycelbar sind. Schwermetalle und Schadstoffe haben in guten Wasserbetten nichts zu suchen.