Empfehlenswert ist in erster Linie für beide Seiten, die tagaktuellen Goldpreise genau zu kennen. Der Händler hat den Vorteil, dass er in Bezug auf die Echtheit der Münzen eine hohe Sicherheit hat. Er kennt sich mit Münzen gut aus und kann diese vor dem Abschluss prüfen.

Der Verkäufer ist hier oftmals darauf angewiesen, auf die Aussagen des Händlers vollständig zu vertrauen. Grundkenntnisse über die aktuellen werktäglichen Goldpreise allein reichen nicht aus, wenn man sich nicht übers Ohr hauen lassen will. Bevor man seine Münzen verkauft, ist es sinnvoll, sich genau zu informieren. Besonders wichtig ist das, wenn man z. B. eine Münzsammlung erbt, ohne wirklich Erfahrung auf diesem Gebiet zu haben. Hier kann man sich leicht verschätzen, wenn es um den Wert einzelner Münzen oder gar den der gesamten Sammlung geht. Goldpreise sind dabei eine grobe Richtlinie. An Informationsquellen stehen Münzkataloge und –magazine, aber auch das Internet, zur Verfügung. Eine hohe Aktualität ist hier besonders wichtig.

In Druckerzeugnissen können nach drei Monaten bereits veraltete Werte eingetragen sein. Zur Grobinformation taugt aber auch ein älterer Katalog allemal. Münzen werden sehr stark nach dem Zustand bewertet. Natürlich spielen auch die Goldpreise eine wichtige Rolle. In Bezug auf den Zustand von Münzen ist ein Tipp, diese möglichst nur mit Handschuhen zu transportieren und nicht zu berühren. Auch ist ein Reinigen der Münzen zu unterlassen. Am besten vertraut man den großen Münzhändlern, dazu holt man sich zunächst 3 bis 4 verschiedene Händlerangebote von den regionalen Händlern ein. Bei vollständigen bzw. abgeschlossenen Sammlungen ist es empfehlenswert, wenn möglich das gesamte Lot zu verkaufen. Dafür kann man einen Zuschlag für eine komplette Sammlung erhalten. Der Wert von Anlagemünzen, wie besonders dem Krügerrand, wird durch die werktäglich aktualisierten Goldpreise bestimmt.