Jeder dritte Erwachsene zählt in unserem Land bereits zur Gruppe der Allergiker.
In diesem umfangreichen Kapitels der Nahrungsmittelunverträglichkeit nimmt am meisten die Glutenallergie einen überwiegenden Geselschaftsrang ein. Vor allem am meisten tritt die Weizenallergie auf, meist dehnt sich die Nahrungmittelunverträglichkeit aber auf alle bestehenden Getreidesorten aus. Die Unverträglichkeit Gluten kann sich bereits im jungen Kindesalter herausstellen, wobei weiter ebenso von einer Zöliakie geredet wird. Ebenso wird ein vermehrtes Erscheinen bei Menschen ab dem 33. Lebensalter diagnostiziert.

Die Symptome sind unterschiedlich und es kann etwas Zeit verstreichen, bis die Glutenallergie sicher bestätigt wird. Hierbei wird weitestgehend auf Darmspiegelungen und bestimmten Untersuchungen des Stuhls zurückgegriffen.
Liegt eine Glutenallergie vor, kann sie sich unerkannt zu einer Sprue mit recht großen Auswirkungen weiterentwickeln. Ist die Sprue nicht therapiert, könnten sich Nebenerkrankungen wie Neurodermitis und Diabetes entwickeln. Noch dazu können die Schleimhäute des Darms soweit verletzt werden, dass weiterhin ihre natürlichen Verdauungsfunktionen nicht mehr ausüben können und sich daher nebenbei eine Intoleranz von Laktose entwickelt.
Leider muss man erwähnen, dass eine Allergie nicht ausgeheilt werden kann.

Was für viele Betroffene im ersten Moment nach einer Form von Bestrafung und die Entbehrung auf unzählige liebgewordene Lebensmittel erscheint, ist genau genommen betrachtet hingegen die Maßnahme größter Wahl um dabeiein normales Leben führen zu können. Denn es existieren aktuelle Maßnahmen für ein Umgang mit der Weizenunverträglichkeit. Derzeit sind einige Bücher zum Kochen im Handel, die gut verständlich vermitteln, mit welchen Lebensmittel man Bestandteile von Getreide substituieren kann und im Internet existieren selbst einige Beratungsgruppen, um dazu Meinungen einzuholen. Und wer zu Anfangs festgestellt hat, dass eine Marzipantorte aus Kartoffeln gut schmecken kann, ist auf dem erfolgreichen Weg, seine Krankheit zu akzeptieren und ungeachtet dessen ein gutes Dasein zu führen.