Impotenz, für viele Männer ist diese Diagnose gleich schwer wie ein Todesurteil. Männer definieren sich über ihre Sexualität. In der Manneskraft liegt das Selbstbewusstsein, das Gefühl von Männlichkeit, das Ich-Gefühl verwurzelt. Schwindet die Manneskraft, ist sie eines Tages ganz versiegt, sei es aus Altersgründen oder krankheitsbedingt, so ist das für jeden Mann wie der Untergang der Welt. Selbst wenn die Partnerin sich nicht beklagt, vielleicht sogar wirklich nicht einmal ansatzweise Schwierigkeiten mit der Impotenz ihres Gatten hat, empfinden Männer es als zutiefst beschämend, wenn sie ihre Partnerin nicht mehr befriedigen können. Häufig reagieren sie unzufrieden, unwirsch, teilweise aggressiv. Bei vielen Paaren, wo der Mann an Impotenz leidet, leidet die Beziehung nicht an der Impotenz, sondern an seinem negativen Verhalten. Was kann man dagegen tun? Grundsätzlich kann durch die moderne Medizin in der heutigen Zeit glücklicherweise doch vielen impotenten Männern geholfen werden. Und wenn nicht, ist es sehr wichtig, ruhig zu bleiben und mit der Partnerin im Gespräch zu bleiben. Sich auf die gefühlsmäßige Ebene der Beziehung und gemeinsame Unternehmungen zu konzentrieren.