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Fernreisen Japan sind schon deshalb für so viele Touristen interessant, weil sich dadurch viele Einblicke in die japanischen Alltagsstrukturen ergeben. Denn die unterscheiden sich deutlich von dem was man aus Deutschland kennt. Fernreisen Japan werden umso interessanter, je tiefer der Einblick in Japans Leben erst möglich wird. Japans Familienstrukturen sind dabei besonders spannend. Was in Deutschland langsam wieder aktuell wird, war in Japan stets ein wichtiges Ziel: alle Familienmitglieder wohnen zusammen. Bei Fernreisen Japan kann man feststellen, dass das für viele Einheimische oft sehr schwer zu verwirklichen ist. Auf dem Land sieht man im Urlaub in Japan ein fortschrittliches Zusammenleben. Nach Möglichkeit leben alle unter einem Dach, wenn auch nicht selten auf wenige Räume beschränkt. Männer und Frauen sind gleichberechtigt und die Großeltern fassen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit an. Sei es in der Landwirtschaft oder bei der Betreuung der Kinder.

Fernreisen Japan zeigt in den Städten jedoch ein völlig anderes Bild. In Japan ist Ergebenheit ein wichtiges Thema. Frauen sind ihren Männern ergeben, Männern sind ihren Arbeitgebern ergeben, Kinder sind ihren Eltern ergeben. Japaner nehmen ihre Lebensaufgabe sehr ernst. Die Männer sind in der Woche kaum vor 22 Uhr zu Haus und in der Zeit kümmern sich die Mütter um ihre Kinder. Beide führen in der Woche jeder sein eigenes Leben. Fernreisen Japan lehrt den Touristen auch, dass japanische Familien immer weniger Kinder bekommen. Ähnlich wie in Deutschland entscheidet man sich mehr und mehr für ein einziges Kind, dem man aus finanziellen Gründen, dann mehr zukommen lassen kann. Die Weltwirtschaftskrise hat mittlerweile auch Japan erfasst. Die Familienstrukturen zeigen ansatzweise, dass auch sie in den nächsten Jahrzehnten in den Städten zerfallen. Mehr Frauen bleiben nach der Heirat in der Berufstätigkeit. Arbeiten sie dabei für amerikanische Firmen, die man bei Fernreisen Japan immer öfter in den Geschäftsstraßen sieht, so kommen sie auch immer häufiger in den Genuss von firmeneigenen Kindergärten. Den Urlaubern von Fernreisen Japan sind sie noch vor Augen: die Kindergärten Japans, die man so oft im Fernsehen sieht. Schon kleine Kinder werden gedrillt und geschult. Ganz so wird man es in Japan nicht vorfinden. Japaner kümmern sich aufopfernd um ihre Kleinkinder. Sie schreien und schlagen nicht, stattdessen werden Kleinkinder mit Respekt und viel Liebe aufgezogen. Erst ab dem Kindergarten wird es strenger. Die Struktur der Kindergärten ist ähnlich wie in Deutschland. Mit drei Jahren geht es in den Kindergarten und mit sechs Jahren wird eingeschult. Allerdings können diese Kinder zu der Zeit schon lesen und schreiben, denn das ist Ausbildungsziel der Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren. Das liegt allerdings auch daran, dass japanische Kinder mehrere Schriftarten lernen müssen und deshalb früher beginnen.