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Im Vergleich zu Brücken und Prothesen sind Zahnimplantate eine sehr effektive Alternative. Bei Brücken kann es vorkommen, dass das Knochengewebe unter der Brücke nicht ausreichend beansprucht wird und somit ein Gewebsrückgang auftritt. Prothesen sind in der Regel sehr unangenehm zu tragen. Vorteilig bei diesen beiden Formen des Zahnersatzes ist jedoch der Preis. Die Kosten für Brücken und Prothesen liegen in der Regel unterhalb der Kosten für Zahnimplantate. In den meisten Fällen muss der Patient auch selbst tief in die Tasche greifen, da die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für den Zahnersatz nur zur Hälfte trägt. Außerdem findet eine Kostenübernahme grundsätzlich nur im Bereich der Regelversorgung statt.
Doch es ist sehr lohnenswert, mehr Geld in den Zahnersatz zu investieren. Denn die positiven Eigenschaften von Zahnimplantaten sprechen für sich. Sie sind angenehm zu tragen, fallen überhaupt nicht auf und dienen als Träger für den Zahnersatz wie Brücken und Kronen.
Durch neue Technologien ist es heutzutage möglich, immer bessere Methoden anzuwenden. So ist es zum Beispiel möglich, eine Sofortimplantation vorzunehmen. Der Zahnarzt muss hierbei jedoch genau abwägen, ob eine Sofortimplantation überhaupt möglich ist. Ist der Knochen oder das umliegende, weiche Gewebe zum Beispiel durch einen Unfall zu stark geschädigt, muss eine Heilungsphase von mehreren Wochen eingehalten werden. Auch bei starken Entzündungen kann keine sofortige Implantation vorgenommen werden.
Durch die Sofortimplantation ist es möglich, den Behandlungszeitraum stark zu verkürzen. Das bedeutet, dass die Zahnimplantate kurzfristig belastet werden können. Wird ein Zahn gezogen und das Zahnimplantat sofort eingesetzt, kann das freie Zahnfach genutzt werden, anstatt eine Bohrung vornehmen zu müssen.